Montag, 11. April 2016

Dinge-Detox (oder auf gut Deutsch: Entrümpeln, Loslassen, Ent-Dingen)

Ständig lese ich von Detox. Überall gibt es Produkte zu kaufen: Detox-Tee, Detoxmix-Pulver, Säfte, Müsli,... Die Liste ließe sich unendlich erweitern. Dazu Rezepte und Anleitungen, Tips und Detox-Gruppen.

Was genau heißt das denn eigentlich: Detox? 

Wer detoxt, verzichtet bewusst auf bestimmte Nahrungs- und Genussmittel, um seinen Körper von Überflüssigem zu befreien und zu mehr Energie und Leichtigkeit zu gelangen.

MOOOOOOOMENT: "von Überflüssigem befreien"? Yeah, das ist ja genau das, was ich tun will. Nur will ich nicht nur meinen Körper befreien sondern mein ganzes Ich, mein Leben, meine Seele. Befreien von all diesen Dingen, die mich vergiften, die mein Leben belasten.

**** Ich mache jetzt Dinge-Detox ****

Und das Gute ist: ich brauche keine Pülverchen zu kaufen und mir keinen Smoothi-Mixer zulegen. Nein, ganz im Gegenteil, Dinge-Detox funktioniert ohne Hilfsmittel  und zwar jeden Tag. Wenn ich einen Gegenstand in die Hand nehme, dann frage ich mich: brauche ich den wirklich? Wie oft benutze ich den? Habe ich noch mehrere Exemplare seiner Art im Haushalt? Und schon entgifte ich mich, verschenke Überflüssiges, verkaufe Guterhaltenes aber Ungenutztes, schmeiße Müll weg.

Detox ist toll. Aber hieß das früher nicht mal: entschlacken? Naja, so ein verdenglischter Name macht natürlich was her. Deswegen gibt es alle Posts zum Thema Ent-Dingen jetzt unter dem Tag Dinge-Detox.





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Kommentare:

  1. Hi Anne! Danke für Deinen Bericht! Ich bin auch gerade im Frühlingsmood und habe mich gerade von ein paar gelesenen Büchern getrennt. In Basel kann man diese z.B. in einen offenen Bücherschrank bringen. Dann kann jemand anderes das Buch holen und lesen. Eine schöne Idee finde ich! Hab darüber gerade heute auf meinem Blog geschrieben. Lg Nicole

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  2. Ja holla, die Waldfee. Scheint, da kommt gerade eine richtige Bewegung ins Rollen. Relativ zeitgleich auf vielen Blogs, auch bei mir. Is ja spannend. Liebe Grüße, Gabi

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    1. Ich denke, sobald man beginnt, sich über Nachhaltige Lebensstile Gedanken zu machen, kommt man unweigerlich zu dem Punkt, dass wir alle viel zu viel besitzen und das das gar nicht das ist, was wir wirklich brauchen!

      Bin gespannt auf Dein Garderoben-Remake!

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