Montag, 14. September 2015

Flüchtlinge und die Frei-Cyle2015


Mein Blog und das Upcycling ruhen gerade etwas - ich bin gerade viel in Sachen Flüchtlinge unterwegs. Zwar kommen hier keine Menschenströme wie in München an (Hut ab, Münchener, Ihr habt meinen vollen Respekt, für das, was Ihr da leistet!). Aber auch hier gibt es eine Bedarfsorientierte Erstaufnahme und Menschen, die mit nichts als ihren Klamotten am Leib bei uns landen. Denen helfe ich gerade ganz real: mit meinem Kontakt von Mensch zu Mensch. Und auch im Netz bei #bloggerfuerfluechtlinge bin ich aktiv und lasse mich jeden Tag auf´s Neue von den vielen tollen Leuten dort motivieren, mit an zu packen. Dort gibt es übrigens auch die Möglichkeit, für tolle Projekte zu spenden: das Geld geht zu 100% an die Projekte!








Eines habe ich mir aber dennoch nicht nehmen lassen: die Frei-Cycle 2015, die bereits zum dritten Mal in Freiburg statt gefunden hat. 50 Aussteller, die wieder spannendes zu zeigen hatten: vom Pulli aus recycelten Fasern über Teppiche aus Autogurten bis hin zu Lampen und Gläsern aus Altglas hat mich wieder vieles begeistert.  













Richtig gut war, dass auch die Besucher kreativ werden konnten: beim Messepartner Greenpeace konnten Kinder kleine Schildkröten aus Plastikflaschen basteln und hinten in der Halle hatte man bei Gütermann die Möglichkeit, ein Utensilo aus Kaffeesack zu nähen.








Nebenbei gab´s Klönschnack mit Bloggerkollegginnen zum Beispiel von dekotopia.net oder freiburg-ab-30.de und Musik von Singer-Songwriter-Musikern aus der Gegend.

Tolles Konzept!

Und so erfolgreich, dass die Messe nächstes Jahr erstmals als eigenständige Messe stattfinden wird (also nicht mehr im Rahmen der Badenmesse)! Ich halte Euch aufd em Laufenden!


Kommentare:

  1. Hallo Anne, es ist toll, dass du persönlich hilfst.
    Auch für mich sind Spenden nur der erste Schritt.
    Inzwischen sind wie so etwas wie Paten für eine Flüchtlingsfamilie
    und ich versuche eine Hausaufgabenhilfe aufzubauen, um die Schulkinder zu unterstützen.
    Die Anzahl der Ankommenden ist auch bei uns (vielleicht noch) überschaubar.
    Manchmal ist die Sprachbarriere frustrierend.
    In diesem Zusammenhang hat auch Upcycling für mich noch eine größere Bedeutung bekommen.
    Es ist noch notwendiger aus etwas altem oder eben fast nichts etwas zu machen, z.B
    Spenden-T-Shirts für die jungen Mädchen aufzupeppen oder Gläser als Aufbewahrungen für Mehl etc. zu gestalten.
    O.K. machen wir weiter. Dennoch schnell noch liebe Grüße, Jana

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  2. Hallo Anne!

    Ich bewundere Dein Engagement!

    lg
    Maria

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